Pantomime macht Botschaft deutlich
Schwarzwälder-Bote, 01.11.2015 21:59 Uhr
Zur Church-Night lud die evangelische Kirchengemeinde Horb in die Johannes-Kirche ein. Damit gab es auch ein Jubiläum, war dies doch schon das zehnte Mal.
Horb (jnb). Das Thema lautete dieses Jahr: "Dein Bild von Gott, von dir selbst, von deinem Glauben, von der Welt." Der erste Teil dieses Abends begann mit dem Lied "Wie kommen wir zusammen. Gottes Stimme lädt uns ein", begleitet vom Posaunenchor. Pfarrerin Susanne Veith begrüßte. "Es muss nicht die Halloween-Party sein", so Veith.
Als Gäste waren dieses Jahr drei Akteure der Covenant Players eingeladen: Penni Jo Blatterman, (Wisconsin USA), David Groves (Californien, USA), Silke Grovers (Heilbronn-Bad Friedrichshall). Mit kurzen Theaterstücken versuchten sie, das Thema "Bild" anschaulich, nachdenklich zu machen. Zu den Fragen gehörten: "Sprechen wir mit Gott?", "Spricht er mit uns?" "Was für ein Bild haben wir, wenn wir miteinander sprechen?", "Kennt irgendjemand den Weg?", "Wie kann die Bibel mir als Reiseführer dienen?", "Welcher Weg ist mein Weg?" Die Covenant Players sind eine christliche Theatergruppe. Sie möchten durch das Medium Theater Jesus Christus verkünden.
Susanne Veith in einem kleinen Impuls: "Bilder prägen uns von Anfang an. Wir brauchen Bilder, um uns Vorstellungen zu machen. Wir brauchen Bilder als Orientierung, um den richtigen Weg zu finden." Veith ging auch auf Idole ein, die wir brauchen, an denen wir uns orientieren wollen. Von den Medien werden oft aus den Idolen richtige Kunstobjekte gemacht. Den Menschen dahinter sieht man nicht mehr.
Im zweiten Teil sorgte das Musikteam der evangelischen Kirchengemeinde für die musikalische Begleitung und den Gesang. In einem pantomimischem Spiel wurde nochmals deutlich, was man visuell aufnimmt und als "Bild" weitergibt. Der letzte in der Nachrichtenreihe hat keine Ahnung, was der erste, der eine Nachricht, ein Bild, weitergibt, zeigen oder sagen wollte.
Im zweiten Teil dieser Church-Night wurden noch die Fotos, die zu Beginn gemacht wurden und ausgedruckt waren, verteilt. Aber nicht jeder bekam sein eigenes Foto, sondern ein anderes. Und jetzt galt es, den oder die auf dem Foto zu finden, also ein Bild mit der Wirklichkeit, mit der Realität zu vergleichen.
In einem weiteren Impuls ging Susanne Veith noch auf die Schöpfungsgeschichte ein, in der Gott den Menschen schaffen geschaffen hat, so dass er ihm ähnlich sei. Der Mensch sei von Anfang an bestimmt durch sein Verhältnis zu Gott, sagte Veith.
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